Geben Sie den Betrag ein. Der Umwandler schreibt ihn in Worten im Scheckstil („eintausendzweihundertfünfzig Euro und fünfzig Cent“) oder als Zahlwort ohne Währung. Kopieren Sie ihn wie angezeigt oder in Großbuchstaben.
So nutzen Sie den Umwandler
- Geben Sie den Betrag in Ziffern ein. Komma oder Punkt als Dezimaltrennzeichen sind möglich, mit bis zu zwei Nachkommastellen.
- Wählen Sie das Format. Der Scheckstil hängt „Euro“ und gegebenenfalls „Cent“ an, wie es in Verträgen, Quittungen und auf Schecks üblich ist. Das reine Zahlwort liefert nur die Zahl, nützlich, wenn die Währung bereits im Formular steht oder wenn Sie eine andere Menge ausschreiben wollen.
- Kopieren Sie das Ergebnis in Klein- oder Großbuchstaben.
Der Text aktualisiert sich beim Tippen, sodass Sie ihn vor dem handschriftlichen Ausfüllen mit den Ziffern vergleichen können.
Beispiele
| Ziffern | In Worten |
|---|---|
| 1 € | ein Euro |
| 21 € | einundzwanzig Euro |
| 101 € | einhunderteins Euro |
| 950 € | neunhundertfünfzig Euro |
| 1.250,50 € | eintausendzweihundertfünfzig Euro und fünfzig Cent |
| 11.400 € | elftausendvierhundert Euro |
| 185.000 € | einhundertfünfundachtzigtausend Euro |
| 1.000.000 € | eine Million Euro |
| 2.500.000 € | zwei Millionen fünfhunderttausend Euro |
Die Schreibregeln
Der Umwandler folgt den Regeln der deutschen Rechtschreibung:
- Zahlen unter einer Million werden zusammengeschrieben, auch wenn sie sehr lang werden: einhundertfünfundachtzigtausend.
- Die Einer stehen vor den Zehnern und werden mit „und“ verbunden: einundzwanzig, neunundneunzig.
- Million, Milliarde und Billion sind Nomen. Sie werden großgeschrieben, getrennt geschrieben und dekliniert: eine Million, zwei Millionen, eine Milliarde.
- „Eins“ steht am Ende einer Zahl, „ein“ vor einem Nomen: einhunderteins, aber ein Euro und ein Cent.
- Bei Beträgen in Verträgen und auf Schecks ist es üblich, „eintausend“ und „einhundert“ statt „tausend“ und „hundert“ zu schreiben. Das macht nachträgliche Änderungen schwerer.
- Im reinen Zahlwort stehen Cent nach „Komma“: eintausendzweihundertfünfzig Komma fünfzig, und 1,05 wird zu „eins Komma null fünf“.
Warum der Betrag in Worten zählt
Beim Scheck gilt nach dem Scheckgesetz: Weichen der in Buchstaben und der in Ziffern angegebene Betrag voneinander ab, gilt der Betrag in Buchstaben. Für den Wechsel gilt dieselbe Regel. Schecks sind in Deutschland selten geworden, aber das Prinzip hat sich in vielen Verträgen gehalten, in denen wichtige Beträge sowohl in Ziffern als auch in Worten stehen.
Ausgeschriebene Beträge schützen außerdem vor Manipulation. Eine Ziffer lässt sich leicht ergänzen, ein ausgeschriebenes Wort, das direkt am Zeilenanfang beginnt und mit einem Strich abgeschlossen wird, kaum.
Wo Sie den Betrag in Worten brauchen
- Kaufverträge für Autos und andere Gegenstände zwischen Privatpersonen.
- Mietverträge, für Miete, Nebenkostenvorauszahlung und Kaution.
- Quittungen über Barzahlungen, etwa bei einer Kautionsrückzahlung oder einem Gebrauchtwagenverkauf.
- Private Darlehensverträge und Schuldscheine.
- Schenkungsverträge und Vereinbarungen innerhalb der Familie.
- Schecks, wenn Sie doch einmal einen ausstellen.
In Verträgen schreibt man meist zuerst die Ziffern und dann die Worte in Klammern, oder umgekehrt: „Der Kaufpreis beträgt 18.500 € (in Worten: achtzehntausendfünfhundert Euro).“ Die Formulierung „in Worten“ ist dabei der übliche Zusatz.
Beispiel: ein Mietvertrag
Für eine Wohnung mit 950 € Kaltmiete, 200 € Nebenkostenvorauszahlung und einer Kaution von drei Kaltmieten sähe das so aus:
- Kaltmiete: 950 € (in Worten: neunhundertfünfzig Euro).
- Nebenkostenvorauszahlung: 200 € (in Worten: zweihundert Euro).
- Kaution: 2.850 € (in Worten: zweitausendachthundertfünfzig Euro).
Die Kaution darf bei Wohnraum höchstens drei Nettokaltmieten betragen. Jeder Betrag muss in Ziffern und Worten exakt übereinstimmen. Stimmt einer nicht, entsteht Streit darüber, welcher gilt. Prüfen Sie jeden Betrag mit dem Umwandler, bevor Sie drucken und unterschreiben.
Beispiel: Gebrauchtwagenkauf
Beim privaten Autoverkauf für 18.500 € schreiben Sie in den Kaufvertrag „18.500 € (in Worten: achtzehntausendfünfhundert Euro)“. Zahlt der Käufer bar, quittieren Sie den Empfang mit demselben Betrag in Ziffern und Worten, mit Datum, Ort und beiden Unterschriften. Eine klare Quittung schützt beide Seiten, falls es später Streit über die Zahlung gibt.
Eine Quittung richtig ausstellen
Eine Quittung bestätigt, dass Sie Geld erhalten haben. Damit sie im Streitfall etwas taugt, sollte sie diese Angaben enthalten:
- den Betrag in Ziffern und in Worten,
- den Namen des Zahlenden und des Empfängers,
- den Grund der Zahlung, etwa „Kaufpreis für den Pkw mit dem Kennzeichen …“ oder „Rückzahlung der Mietkaution“,
- Ort und Datum,
- die Unterschrift des Empfängers.
Bei Barzahlungen über größere Beträge empfiehlt es sich, das Geld gemeinsam zu zählen und die Quittung sofort auszustellen. Wer regelmäßig Quittungen schreibt, etwa als Vermieter oder Kleinunternehmer, nutzt am besten einen Quittungsblock mit Durchschlag, damit beide Seiten ein Exemplar haben.
Private Darlehen und Schuldscheine
Leihen Sie Freunden oder Verwandten Geld, sollten Sie das schriftlich festhalten. Ein einfacher Darlehensvertrag oder Schuldschein nennt den Betrag in Ziffern und Worten, den Zinssatz oder ausdrücklich „zinslos“, die Rückzahlung in Raten oder zu einem festen Termin und die Unterschriften beider Seiten. Bei Darlehen zwischen Angehörigen schaut das Finanzamt genauer hin, besonders wenn Zinsen steuerlich geltend gemacht werden sollen. Ein klar formulierter Vertrag, der wie unter Fremden üblich gestaltet ist, hilft dabei. Wer Raten vereinbart, kann die Rate mit dem Kreditrechner bestimmen.
Wann Sie keine Worte brauchen
Bei Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen ist kein ausgeschriebener Betrag nötig. Die Banken verarbeiten nur den Betrag in Ziffern, und das alte Überweisungsformular mit Feld für die Worte gibt es seit der Umstellung auf SEPA nicht mehr. Auch auf Rechnungen ist der Betrag in Worten nicht vorgeschrieben, manche Unternehmen nutzen ihn aber zusätzlich, besonders bei hohen Summen.
Große Zahlen
| Ziffern | In Worten |
|---|---|
| 1.000.000 | eine Million |
| 1.000.000.000 | eine Milliarde |
| 1.000.000.000.000 | eine Billion |
Die englische „billion“ entspricht der deutschen Milliarde, nicht der Billion. Bei Übersetzungen aus dem Englischen ist das eine häufige Fehlerquelle, die einen Betrag um das Tausendfache verfälscht. Der Umwandler verwendet immer die deutsche Zählweise.
Zahlwörter für andere Dinge
Der Umwandler schreibt „Euro“, das als Maßeinheit unverändert bleibt: ein Euro, zwei Euro. Brauchen Sie die Zahl für etwas anderes, nutzen Sie das reine Zahlwort und passen Sie „ein“ an das Geschlecht des Nomens an: eine Seite, ein Jahr, einen Monat. Für andere Währungen wie Schweizer Franken oder Dollar ersetzen Sie einfach „Euro“ durch die Währung und „Cent“ durch „Rappen“ oder „Cent“.
In Österreich und der Schweiz gelten dieselben Regeln für die Zusammenschreibung. In der Schweiz wird bei Beträgen allerdings häufig das Apostroph als Tausendertrennzeichen verwendet, etwa 18’500 Franken.
Zahlen in Fließtext
Außerhalb von Verträgen empfiehlt es sich, Zahlen bis zwölf in Texten auszuschreiben und größere Zahlen in Ziffern zu setzen. Geldbeträge, Daten und Maßangaben stehen meist in Ziffern. Ausgeschriebene Beträge sind also vor allem dort sinnvoll, wo es auf Fälschungssicherheit und Eindeutigkeit ankommt.
Häufige Fehler
- „Eins Euro“ statt „ein Euro“.
- Million kleinschreiben oder mit der folgenden Zahl zusammenschreiben: richtig ist „zwei Millionen fünfhunderttausend“.
- Zahlen unter einer Million mit Leerzeichen trennen, etwa „zwei tausend“.
- Bei Beträgen mit Cent die Cent vergessen.
- Ziffern und Worte nicht abgleichen, nachdem der Betrag im Vertrag geändert wurde.
Groß oder klein?
Zahlwörter schreibt man klein, mit Ausnahme von Million, Milliarde und Billion. In Formularen und auf Schecks schreiben manche den Betrag in Großbuchstaben, damit er besser lesbar und schwerer zu verändern ist. Beides ist zulässig, der Umwandler bietet beides an. Vermeiden Sie nur, innerhalb eines Dokuments zwischen den Schreibweisen zu wechseln.
Verwandte Werkzeuge
Den Bruttobetrag einer Rechnung, bevor Sie ihn ausschreiben, liefert der Mehrwertsteuer-Rechner. Die IBAN des Empfängers einer Überweisung prüft der IBAN-Prüfer, die USt-IdNr. eines Geschäftspartners der USt-IdNr.-Prüfer.
Ein letzter Hinweis: Wenn Sie einen Vertrag nachträglich ändern, etwa den Kaufpreis nach einer Verhandlung, ändern Sie immer beide Angaben, Ziffern und Worte, und lassen Sie die Änderung von beiden Seiten abzeichnen. So bleibt auch Jahre später eindeutig, welcher Betrag vereinbart wurde.
Die Umwandlung erfolgt in Ihrem Browser. Ihre Beträge werden weder gespeichert noch übertragen.
Häufige Fragen
Schreibt man Zahlen in Worten zusammen?
Ja, alle Zahlen unter einer Million: einhundertfünfundachtzigtausendvierhundertzwölf ist ein Wort. Erst Million, Milliarde und Billion werden als eigene, großgeschriebene Wörter abgesetzt.
Heißt es „ein Euro“ oder „eins Euro“?
„Ein Euro“. Vor einem Nomen steht „ein“, „eins“ nur beim Zählen oder am Ende einer Zahl, etwa in „einhunderteins Euro“. Bei Cent gilt dasselbe: „ein Cent“.
Was gilt, wenn Ziffern und Worte nicht übereinstimmen?
Bei Schecks und Wechseln gilt der Betrag in Buchstaben. In anderen Verträgen gibt es keine so eindeutige gesetzliche Regel, es entsteht Auslegungsstreit. Korrigieren Sie solche Fehler vor der Unterschrift.
Wie schreibt man Cent in Worten?
Im Scheckstil mit „und … Cent“: „neunzehn Euro und neunundneunzig Cent“. Als reines Zahlwort mit „Komma“: „neunzehn Komma neunundneunzig“. Bei weniger als zehn Cent kommt eine Null dazu: „Komma null fünf“.
Schreibt man „tausend“ oder „eintausend“?
Beides ist richtig. In Verträgen und auf Schecks ist „eintausend“ üblicher, weil sich davor nichts ergänzen lässt. Im Alltag sagt und schreibt man meist „tausend“.
Bis zu welchem Betrag funktioniert der Umwandler?
Bis zu fünfzehn Stellen vor dem Komma, also bis in die Hunderte Billionen. Eine Milliarde sind tausend Millionen, eine Billion eine Million Millionen, anders als die englische „billion“.

